Georg Klimbacher gilt als vielseitiger und wandlungsfähiger Sänger der jüngeren Generation. Er widmet sich in seiner Arbeit dem klassischen Lied-, Opern- und Konzertrepertoire ebenso wie der zeitgenössischen Musik.

In der Saison 2025/26 tritt Klimbacher u.a. in Beethovens 9. Sinfonie unter der Leitung von Sir András Schiff im Rahmen des Omaggio a Palladio Festivals in Vicenza auf. Neben einem Lied-Konzert gemeinsam mit KS Robert Holl bei der Schubertiade Dürnstein setzt er seine mehrjährige Zusammenarbeit mit dem Ensemble Kontrapunkte im Wiener Musikverein fort, wo er auch 2027 mit einem Liederzyklus von Francis Poulenc zu erleben sein wird.

Konzertengagements führten den Bariton an so renommierte Häuser wie den Wiener Musikverein, die Elbphilharmonie Hamburg, die Philharmonie Luxemburg, das Wiener Konzerthaus, den Holywell Music Room in Oxford und in das Auditorio Nacional de Música in Madrid. Darüber hinaus gastierte er bei bedeutenden Festspielen, darunter das Internationale Lied Festival Zeist, Wien Modern und die Schubertiade Schwarzenberg. Er trat u.a. mit dem Orchestre National de Lyon, dem Concentus Musicus Wien, der Cappella Andrea Barca, dem ORF RSO Wien und dem Orchester Wiener Akademie auf und arbeitete mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Dennis Russell Davies, Sascha Goetzel, Martin Haselböck und Gottfried Rabl zusammen. Im Bereich des Liedgesangs verbinden ihn künstlerische Partnerschaften etwa mit András Schiff, Graham Johnson und Kristin Okerlund.

Hervorzuhebende Partien im Musiktheater, welche ihn u.a. ans Theater an der Wien, die Oper Graz, das Landestheater Bregenz, den Palast der Künste „Müpa" Budapest, ins Teatro Sociale di Trento und ins Auditorium Orchestre National de Lyon führten, sind Silvio (Pagliacci), Schaunard (La Bohème), Guglielmo (Cosi fan tutte), Belcore (L’elisir d’amore) und Dr. Falke (Die Fledermaus).

Klimbacher ist auf mehreren Alben des Labels Naxos mit Aufnahmen schottischer und deutscher Beethoven-Lieder vertreten. Sein Debüt-Album #talesoflove (Preiser Records) gemeinsam mit Andreas Fröschl wurde mit dem Bank Austria Kunstpreis ausgezeichnet. Die darauf enthaltene Interpretation von Schumanns Dichterliebe stieß auf besonders positive Resonanz: „Klimbacher is fully at home in leisurely paced Dichterliebe.” (Opera Now Magazine); „Klimbacher und der kongeniale Klavierpartner Andreas Fröschl machen den berühmtesten Liebesbeweis der Musikgeschichte zu einem neuen Klanggeschenk.“ (Wiener Zeitung).

Für Georg Klimbacher ist die Bühne ein Ort des Augenblicks, wo aus dem kreativen Moment heraus etwas immer neu entstehen kann - ein durch das Werk verwandelndes und unmittelbares Erlebnis gemeinsam mit den Zuhörer:innen.

Aus einer musikalischen Familie stammend erhielt Georg Klimbacher schon in seiner frühen Kindheit Unterricht in Klavier und setzte seine musikalische Ausbildung am Klagenfurter Landeskonservatorium und später an der Grazer Kunstuniversität fort, wo er auch sein Gesangsstudium begann. Der Wunsch zu singen war schon in der Jugendzeit entstanden, als er mit Liedern Franz Schuberts in Berührung kam. Es folgten ein Masterstudium für Lied und Oratorium bei KS Robert Holl sowie ein weiteres für Musikdramatische Darstellung an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Wesentliche Impulse für sein Singen erhält er in der Arbeit mit Dale Fundling. 

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