In der Saison 2017/18 ist Georg Klimbacher zunächst in Liederabenden mit Schuberts Winterreise zu hören. Auf ein Konzertprojekt mit dem Titel Songs of Europe folgt sein Debüt im Wiener Arnold-Schönberg-Center, wo er unter anderem zwei ihm gewidmete Liederzyklen gemeinsam mit dem Pianisten Andreas Fröschl uraufführt. Bei der Neuen Oper Wien ist der Bariton in Leonard Bernsteins Oper A Quiet Place zu erleben. Dieses Werk führt ihn an die Wiener Kammeroper und in den Palace of Arts nach Budapest. Bei einem Liederabend im Geburtshaus Hugo Wolfs in Slowenien ist Graham Johnson sein Duopartner. Auf dem Programm stehen Jugendwerke von Schubert, Wolf und Mahler. Der Österreicher ist in Graz zum ersten Mal in Haydns Schöpfung zu hören, bevor er mit der Partie des Perchik in dem Musical Anatevka beim Kufsteiner Operettensommer die Saison beschließt. Er erhielt das Startstipendium des Bundeskanzleramtes für Musik und darstellende Kunst 2017.

Eine umfangreiche Konzerttätigkeit führt Georg Klimbacher unter anderem in den Wiener Musikverein, in das Wiener Konzerthaus, an das Teatro Olimpico in Vicenza, in das Auditorio Nacional de Música in Madrid, in den Holywell Music Room in Oxford, zum Internationalen Lied Festival Zeist (NL), zum Festival Maribor (SLO), zur Styriarte in den Grazer Stefaniensaal, zur Schubertiade Dürnstein, in den Wiener Ehrbar Saal und zum Liszt-Festival in Raiding. Eine musikalische Zusammenarbeit ergab sich bisher mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Sascha Goetzel, Walter Kobéra, Johannes Prinz und Martin Haselböck, mit den Pianisten András Schiff, Graham Johnson, Matthias Lademann und Eduard Kutrowatz, sowie mit Orchestern wie dem Orchestre National de Lyon, dem Concentus Musicus Wien, der Capella Andrea Barca und dem Orchester Wiener Akademie.

Gastspiele und Engagements in Oper und Operette führen Georg Klimbacher in das Auditorium Orchestre National de Lyon (F), an die Grazer Oper, an das Teatro Sociale in Trient (I), an das Landestheater Bregenz, an die Wiener Kammeroper, an das Theater an der Rott (D), in den Palace of Arts in Budapest, zum Festival Wien Modern sowie zum Internationalen Operettenfestival O-Fest in Kiew. Zu seinen wichtigsten Partien zählen Guglielmo, Papageno, Schaunard, Dr. Falke, Baron von Gondremark (Pariser Leben), Graf Boni (Die Csárdásfürstin), Arzt und Angestellter (Die Nase, Schostakowitsch), Dr. Klein (Operntrilogie Hospital, UA) und Dancairo (Carmen).

Der Bariton gewann den 1. Preis beim Liedwettbewerb der Petyrek-Lang-Stiftung 2015. Seine CD mit dem Titel #talesoflove gemeinsam mit dem Pianisten Andreas Fröschl wurde mit dem Bank Austria Kunstpreis 2016 ausgezeichnet.

Georg Klimbacher begann seine musikalische Ausbildung an der Grazer Kunstuniversität, wo er neben Gesang auch ein Klavier- und Musikpädagogikstudium belegte. Nach Abschluss seiner Studien folgte ein Masterstudium für Lied und Oratorium bei Robert Holl und Edith Lienbacher an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Dort besuchte er zudem die Opernklasse bei Christoph Meier und Reto Nickler.

 

 

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