In der Saison 2018/19 gibt Georg Klimbacher sein Debüt bei der Schubertiade Hohenems in einem Schubert-Konzert gemeinsam mit András Schiff. Der österreichische Bariton ist in Leonard Bernsteins Mass mit dem Radio-Symphonieorchester Wien unter Dennis Russell Davis im Großen Saal des Wiener Konzerthauses zu hören und gibt im Wiener Ehrbar Saal einen Schubert-Liederabend gemeinsam mit Graham Johnson. Mit Ravels L’Enfant et les Sortilèges ist Klimbacher in einer Produktion des Theaters an der Wien zu erleben. Weitere Engagements führen ihn nach Italien, Schweiz und Österreich, u.a. mit Schuberts Winterreise und Die schöne Müllerin, Mozarts Requiem sowie Arvo Pärts Johannespassion. Am Theater Friedrichshafen (D) gibt er sein Rollendebüt als Belcore in Donizettis L’elisir d’amore.

Eine umfangreiche Konzerttätigkeit führt Georg Klimbacher unter anderem in den Wiener Musikverein, in das Wiener Konzerthaus, an das Teatro Olimpico in Vicenza, in das Auditorio Nacional de Música in Madrid, in den Holywell Music Room in Oxford, zum Internationalen Lied Festival Zeist (NL), zum Festival Maribor (SLO), zur Styriarte in den Grazer Stefaniensaal, ins Arnold-Schönberg-Center in Wien, zur Schubertiade Dürnstein, zur Schubertiade Atzenbrugg, in den Wiener Ehrbar Saal und zum Liszt-Festival in Raiding. Eine musikalische Zusammenarbeit ergab sich bisher mit den Dirigenten Nikolaus Harnoncourt, Sascha Goetzel, Johannes Prinz, Dennis Russell Davis, Gerrit Prießnitz, Walter Kobéra und Martin Haselböck, mit den Pianisten András Schiff, Graham Johnson, David Lutz und Eduard Kutrowatz, sowie mit Orchestern wie dem Orchestre National de Lyon, dem Concentus Musicus Wien, dem Radio-Symphonieorchester Wien, der Capella Andrea Barca und dem Orchester Wiener Akademie.

Der Bariton gewann den 1. Preis beim Liedwettbewerb der Petyrek-Lang-Stiftung 2015. Sein Album mit dem Titel #talesoflove (Preiser Records) gemeinsam mit dem Pianisten Andreas Fröschl wurde mit dem Bank Austria Kunstpreis 2016 ausgezeichnet. Die Interpretation von Schumanns Dichterliebe wurde von der Presse besonders positiv aufgenommen: „Klimbacher is fully at home in leisurely paced Dichterliebe (Opera Now Magazine); „Klimbacher und der kongeniale Klavierpartner Andreas Fröschl machen den berühmtesten Liebesbeweis der Musikgeschichte zu einem neuen Klanggeschenk“ (Wiener Zeitung). 

Gastspiele und Engagements in Oper und Operette führen Georg Klimbacher beispielsweise in das Auditorium Orchestre National de Lyon (F), an die Grazer Oper, an das Teatro Sociale in Trient (I), an das Landestheater Bregenz, an die Wiener Kammeroper, an das Theater an der Rott (D), in den Palace of Arts in Budapest, zum Festival Wien Modern sowie zum Internationalen Operettenfestival O-Fest in Kiew. Zu seinen wichtigsten Partien zählen Guglielmo, Papageno, Schaunard, Dr. Falke, Baron von Gondremark (Pariser Leben), Graf Boni (Die Csárdásfürstin), Arzt und Angestellter (Die Nase, Schostakowitsch) und Dancairo (Carmen).

Georg Klimbacher begann seine musikalische Ausbildung am Klagenfurter Landeskonservatorium und an der Grazer Kunstuniversität, wo er neben Gesang auch ein Klavier- und Musikpädagogikstudium belegte. Nach Abschluss seiner Studien folgte ein Masterstudium für Lied und Oratorium bei Robert Holl und Edith Lienbacher an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Er besuchte außerdem die Opernklasse bei Christoph Meier und Reto Nickler. 

 

 

Download Bio